KÄRNTNER KÄSNUDEL

 

Zutaten für ca. 90 Stück:

 

Teig:

  • 1  1/2 kg Mehl
  • 3 Eier
  • 50g geschmolzene Butter
  • 2 EL Öl
  • Wasser
  • Salz

       Fülle:

  • 1 1/2 kg mehlige Kartoffel
  • 1 1/2 kg Topfen (Mix aus Brösel- und Speisetopfen)
  • je 3 EL Grieß und Semmelbrösel
  • 2 Zwiebel
  • 4 EL getrockneter Kerbel
  • 4 EL getrocknete Käsnudelminze
  • 2 EL Bierhefe oder etwas Suppenwürze
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Butter + Butter zum Anrichten

Zubereitung:

  • Alle Zutaten für den Teig mischen und gut verkneten. Es sollte soviel Wasser dazu gegeben werden, dass der Teig schön geschmeidig wird.
  • Anschließend den Teig im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Die Kartoffeln in einem Topf mit Wasser weich kochen.
  • Die Zwiebel fein schneiden und mit der Butter in einer Pfanne anschwitzen.
  • Die fertig gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und mit den übrigen Zutaten für die Fülle vermengen.
  • Die Masse gut abschmecken und daraus kleine Kugeln formen. Dies gelingt am besten mit einem Eisportionierer.
  • Den Teig dünn ausrollen und in breite Streifen schneiden.
  • Die aus der Fülle geformten Kugeln darauf legen und den Teig darüber lappen. (siehe Foto)
  • Anschließend den befüllten Teig mit einem Glas ausstechen, sodass eine Halbkugel entsteht.
  • Die Ränder der Käsnudeln krendeln. (Wer dies noch nicht gemacht hat, findet auf YouTube einige Anleitungsvideos)
  • Die fertig geformten und gekrendelten Käsnudel für 2-3 Minuten in gesalzenem Wasser vorkochen und auf ein geöltes Blech legen.
  • Nun können sie portioniert und nach Belieben auch eingefroren werden.
  • Vor dem Essen müssen die Käsnudel noch einmal für 5 Minuten gekocht werden. (Bei den gefroren Käsnudeln muss die Kochzeit um 5 Minuten verlängert werden)
  • Die fertig gekochten Käsnudel auf einem Teller anrichten, mit etwas geschmolzener Butter übergießen und mit Schnittlauch und Semmelbröseln bestreuen.
  • Serviert werden die Kärntner Käsnudel am besten mit grünem Salat.

Mein Tipp: Verzweifelt nicht, wenn die Käsnudel beim ersten Versuch nicht perfekt werden. Ich verspreche euch, dass sie euch bei jedem Mal besser gelingen werden! Es dauert ein bisschen, bis man die perfekte Konsistenz des Teiges erkennt und auch die Fülle so abschmeckt, dass sie weder zu mild noch zu salzig ist.

Am Foto unten habe ich die einzelnen Arbeitsschritte noch einmal abgebildet, um euch eine kleine Stütze zu geben.